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Die Ältestenschaft
Schon Jahrhunderte vor Christus verstand man unter den Ältesten die Gruppe derer, die einer Stadt oder einem Volk vorstanden. Das Lebensalter spielte hierbei - wenn überhaupt - nur eine untergeordnete Rolle. Älteste sein, bedeutet nicht alt sein, sondern Leiter sein.
Die Ältestenschaft ist per Definition die Leiterschaft einer Gemeinde. Die Ältesten bilden miteinander ein Team und funktionieren als ein Team. In diesem Team geschehen auch Beurteilung und Korrektur. Für die Ältesten einer Gemeinde ist Einheit unverzichtbar.
Alle Aufgaben der Ältestenschaft haben letztendlich mit der Anleitung, der Zurüstung und der Versorgung der Gemeinde zu tun. Obwohl alle Glieder im Ältestendienst miteinander die Verantwortung für die Leitung der Gemeinde tragen, wird es unterschiedliche Fähigkeiten und damit auch Funktionen in diesem Team geben.
Die einzelnen Ältesten als Mitglieder sind - für sich gesehen - ergänzungsbedürftig und voneinander verschieden. Deshalb sind wir der Überzeugung, dass ihre unterschiedlichen Gaben in einem Team eingebunden sein sollten, damit sie der Gemeinde wirkungsvoll dienen.
Wesentliche Eigenschaften von Leitern nennt uns die Bibel. Die Angaben, die Paulus sowohl dem Timotheus als auch dem Titus macht, beschreiben die Vorbildfunktion eines Ältesten oder nennen Eigenschaften, die für die Funktionen als Leiter wesentlich sind
1.Tim 3, 2 - 7 und Titus 1, 5 - 9
Die Diakone
Diakone sind leitende Mitarbeiter der Gemeinde im praktischen Bereich. Sie stehen den einzelnen Teilbereichen (Diakonaten) vor. Den einzelnen Teilbereichen sind die Aktivitäten der Gemeinde zugeordnet. Sie sind Ansprechpartner und Unterstützer der Gruppen. Die Zuordnung der Gruppen ergibt sich aus dem gültigen Organigramm der Gemeinde. ( Seite Gemeindestruktur ). Gemeinsam mit den Ältesten sorgen sie für das Wohl und die Aufgaben der Gemeinde, ohne für die Gesamtgemeinde die geistliche Aufsicht und Verantwortung zu tragen.
Die Anforderungen an die Diakone sind nach 1. Tim 3, 8-13 gegenüber den Anforderungen an die Ältesten etwas abgemildert. Da sie leitende Mitarbeiter sind, müssen sie in die Entscheidungen der Ältesten mit eingebunden sein.
Verantwortung und Gestaltungsmöglichkeiten gehören immer zusammen. Da sie in der praktischen Gemeindearbeit ihres Teilbereiches mitarbeiten, ist eine gabenorientierte Berufung unerlässlich.
Die Ältesten sind für die praktische und geistliche Leitung unserer Gemeinde verantwortlich. In Apg. 20, 28 ff. werden die Ältesten mit Hirten verglichen; sie sollen auf die Gemeinde achten, sie vor Irrlehren schützen und sich der Schwachen annehmen. Sie stehen der Gemeinde vor, tragen Verantwortung für die seelsorgerliche Begleitung und sorgen für gesunde biblische Lehre. Ihnen ist damit die Lenkung der grundsätzlichen Ausrichtung der Gemeinde und ihrer Entfaltung von Gott anvertraut.
Die Diakone unterstützen die Ältesten in der geistlichen und praktischen Aufsicht der Gemeinde. Sie arbeiten unter der Beaufsichtigung der Ältesten, wobei dieses Miteinander von Ältesten zu Diakonen von bruderschaftlichen Umgangsformen geprägt ist. Gemeinsam mit den Ältesten bilden sie den erweiterten Leitungskreis der Gemeinde. Besondere Verantwortung übernehmen sie in den mit den Ältesten abgestimmten Aufgabenbereichen der Gemeinde.
Auf den folgenden Seiten stellen sich unsere Ältesten und Diakone in einem Kurzportrait vor.

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