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Berühmte Gebete Das “Vater unser” ist das Gebet, das Jesus uns hinterlassen hat und wohl auch das bekannteste Gebet der Welt. Aber auch andere Gebete historischer Persönlichkeiten haben das Christentum und damit den christlichen Glauben der Menschen geprägt.
Zur Einstimmung auf das Beten haben wir vier wichtige Gebete für Sie bereitgestellt. Das “Vater unser”
Das “Friedensgebet” von Franz von Assisi
Das “Morgengebet“ und das “Abendgebet“ von Dr. Martin Luther
Was bedeutet beten? Beten ist Reden. Reden mit unserem Schöpfer und unserem Gott. Es gibt verschiedene Formen des Betens. Ich bevorzuge allerdings das persönliche Gebet, das direkte Gespräch mit Gott. Da kann ich alles loswerden und brauche mich nicht für meine Unzulänglichkeiten zu schämen. Ich bin gewiss: Gott nimmt mich so wie ich bin. Das liturgische Gebet hat immer den gleichen Wortlaut. Platz hat dieses Gebet dort, wo viele Menschen zusammen beten wollen. Es hat daher natürlich seine Berechtigung. Freie Gebete sind für mich hilfreicher und persönlicher. Gott der Vater hört zu, er hört was ich zu sagen habe und er antwortet. Gott ist ein sehr persönlicher Gott. Durch das Gebet wird meine Beziehung zu IHM für mich erkennbar und fassbar. Ich rede mit Gott und meinem himmlischen Vater. Sicher ist es schwer einen solchen Anfang zu machen. Die Gespräche zwischen Menschen sind uns vertrauter, und dadurch sicherlich einfacher. Aber, und obwohl jemand der nicht weiß worum es geht, Ihr Gebet für ein Selbstgespräch halten könnte, versuchen Sie diesen Dialog mit Gott. Ein Gespräch mit Gott ist wunderschön. Wir möchten Sie einladen das Gebet als neue Möglichkeit der Kommunikation mit Gott zu entdecken. Beten Sie doch einfach so wie es schon viele Menschen getan haben. Fangen Sie mit den Gebeten, die wir Ihnen vorgeschlagen haben an. Und Schritt für Schritt werden Sie in eine Welt eintauchen, die voller Möglichkeiten und Wahrheiten ist. Und Sie werden entdecken:
" ... wie auch wir vergeben unseren Schuldigern." Beten befreit. Viele Menschen beten, einige zu meinem Gott, Sie ahnen schon: Dem aus der Bibel. Andere beten „irgendwohin“ – wird es dadurch genereller? Die Bibel gibt Anweisungen und Erklärungen für das Gebet. Wir alle kennen wohl die Psalmen oder auch das Vaterunser. Dort werden wir auch mit Aufforderungen konfrontiert. Wir müssen eigene Schuld bekennen UND wir müssen willig sein, anderen die Schuld uns gegenüber zu vergeben. Was ist schwerer: eigene Schuld einzusehen und anzuerkennen ODER mir zugefügtes Unrecht zu vergeben und zur Aussöhnung bereit zu sein? Gott weiß das genau: beide Haltungen sind schwer auszuführen. Deswegen stehen diese Bitten im Vaterunser: „Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.“ Vergeben? Wenn ich auf jemanden stocksauer bin, dann aber richtig. Allein das Gespräch mit Gott verändert. Das ist nicht leicht und braucht eine ganze Menge Zeit. Aber weil Gott uns Vergebung anbietet, lerne ich zu vergeben. – Es wird sich lohnen, erstens für mich und zweitens für die Menschen, mit denen ich in einem Boot sitzen muss und will. Vergebung und Aussöhnung macht unser Miteinander besser. Deshalb werde ich weiter beten. Und wie ist es mit Ihnen?
Friedrich Frühling
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